Von Alligatorbirne bis Azteken-Hoden

Jaja, die Frucht kennt viele Namen. Wir bleiben für euch aber beim allgemeinbekannten Wort "Avocado". Die südliche Frucht gehört zu den Lorbeergewächsen und wächst an sehr hohen Bäumen. Eigentlich komisch, denn die butterähnliche Konsistenz lädt jetzt nicht gerade dazu ein, von einem 15 Meter hohen Baum zu fallen. Wie die Pflanze das löst und weitere spannende Infos findet ihr hier:

Das Wort "Avocado"

geht auf das aztekische Wort "ahuacatl" zurück und bedeutet Hoden. Also entweder die Avocados waren damals kleiner, oder die Azteken hatten... Na ja, egal.

Die Frucht ist eine ziemliche Bombe

Neben den Oliven weist die Avocado den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsesorten auf. Jetzt aber nicht gleich durchdrehen, denn es handelt sich um ungesättigte Fettsäuren. Diese wirken sich nicht nur positiv auf den Blutfettspiegel aus, sondern sind auch gut verdaulich und verringern sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Avocados reifen

nicht am Baum, sondern fallen noch hart auf den Boden, wo sie dann nachreifen. Aber wie das heute so ist, lässt man die Früchte natürlich nicht vom Baum fallen, sondern pflückt sie einfach unreif ab. Dann werden sie so in die ganze Welt verschickt und reifen erst im Laden für uns nach.

Im Kühlschrank

reifen die Früchte nicht nach, deshalb eignet sich dieser auch nicht für die Aufbewahrung. Am besten klappt das Nachreifen in Papier eingewickelt bei Zimmertemperatur. Wer es beschleunigen möchte, gibt einen Apfel dazu.

Avocados enthalten

Vitamin A, C, E, Alpha-Carotin, Beta-Carotin und noch mehr tolle Inhaltsstoffe mit lustigen Buchstaben, die gut für Haare, Haut und Seele sind. (Ok, das mit der Seele haben wir dazugedichtet.) Es hält euch also nichts mehr davon ab, einen Alligatorbirnenaztekenhoden zu geniessen.

Botanisch gesehen

ist die Avocado eine Beere. Für unsere Verhältnisse mag das als sehr grosse Beere erscheinen. Andere, bei uns nicht so verbreitete Sorten, werden allerdings bis zu 2,5 kg schwer! Das ist doch mal ein Monster von einer Beere.

So, genug Bildung. Jetzt kommt der praktische Teil. Damit ihr jetzt aber nicht alle eine Guacamole macht, haben wir euch ein paar Rezepte zusammengestellt, die über die altbekannte Sauce hinaus gehen. Na dann, viel Spass!

 

Panierte Avocado mit Joghurt Dip

Zutaten für 2 Personen

1

grosse oder zwei kleine Avocados

Paniermehl

Erdnussöl zum Frittieren

100 g

Joghurt

1 EL

Chilisauce (z.B. Sriracha oder Harissa)

Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Avocado halbieren und den Stein entfernen. Die Hälften noch in der Schale mit einem spitzen Messer zu dicken Streifen schneiden. Mit einem Löffel die Streifen aus der Schale lösen. Einen Teller mit Paniermehl füllen, das Paniermehl mit Salz und Pfeffer leicht würzen. Die Avocado Schnitze im Paniermehl wälzen, bis sie eine Kruste haben. Dann in heissem Öl portionsweise knusprig braten.

Für den Dip das Joghurt mit der Chilisauce mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu den panierten Avocado Schnitzen servieren.

 

Avocado Crostini mit Ziegenkäse und Speck

Zutaten für 2 Personen

1

kleines Vollkorn Baguette

1

kleine Avocado, weich

½

Ziegenkäserolle

4

Scheiben Speck

ca. 1 EL

Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung

Die Speckscheiben quer halbieren, die halben Scheiben nochmals längs halbieren. Die dünnen Speckstreifen in einer Pfanne sehr knusprig braten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Das Baguette in schräge Scheiben schneiden und jeweils mit etwas Olivenöl beträufeln. Im Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 min sehr knusprig rösten, dabei in der Hälfte wenden.

Die Avocado halbieren und aus der Schale in eine kleine Schüssel löffeln. Mit etwas Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft mit der Gabel grob zerdrücken. Die Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden.

Die gerösteten Baguette-Scheiben erst mit dem Avocado-Püree bestreichen. Anschliessend den Ziegenkäse und schliesslich die Speckscheiben darauf anrichten. Mit etwas Pfeffer würzen und servieren.

 

Avocado Pasta mit Crevetten

Zutaten für 4 Personen

400 g

Spaghetti

2

grosse Knoblauchzehen

200 g

Crevetten, gekocht

2

weiche Avocados

2 EL

Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Chiliflocken

Geriebener Parmesan

Zubereitung

Die Avocado mit einem Löffel aus der Schale heben, mit Knoblauch und Öl in ein Gefäss geben und pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Chiliflocken abschmecken und beiseite stellen.

Die Spaghetti nach Packungsanweisungen al dente kochen. Während die Nudeln kochen, die Crevetten in einer grossen Bratpfanne mit wenig Öl kurz anbraten.

3 EL des Nudelwassers zur Avocado-Mischung geben, dann die Nudeln abschöpfen. Die Avocado-Mischung zu den Crevetten geben und umrühren. Die Spaghetti ebenfalls in die Pfanne geben und alles mischen. Auf Tellern anrichten und nach Belieben mit Parmesan servieren.

 

Avocado Kulfi mit Pistazien

Zutaten für ca. 1 Liter Kulfi

1 Liter

Milch

50 g

Pistazien, ungesalzen und gehackt

80 g

Mandeln, gemahlen

150 g

Kondensmilch

50 g

brauner Zucker

1 Päckchen

Vanillezucker

1 Prise

Zimt

2 Kapseln

Kardamom

½

Avocado, weich

Zubereitung

Die Milch mit den Pistazien und den Mandeln in eine Pfanne geben und aufkochen. Die Kardamomkapseln mit dem Messer flach drücken, so dass sie aufplatzen, und ebenfalls zur Milch geben. Die Milch-Nuss-Mischung unter Aufsicht auf kleinem Feuer ca. auf die Hälfte einkochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Anschliessend die Kardamomkapseln entfernen und alles vom Feuer nehmen.

Kondensmilch, Zucker und Zimt dazu geben. Die Avocado aus der Schale löffeln, zur Milchmischung geben und alles pürieren. Die Masse abkühlen lassen.

Die abgekühlte Masse in der Eismaschine nach Anweisung fertig stellen. Alternativ kann die Masse auch ohne Eismaschine gefroren werden: Dazu die Masse in einem Behälter frieren und ca. alle 30 Minuten mit dem Schwingbesen umrühren.

 

Avocadoshake mit Ahornsirup

Zutaten für 2 - 3 Gläser

1

kleine Avocado, lieber zu weich als zu hart

½ Liter

Milch

2 EL

brauner Zucker

2 EL

Ahornsirup

Eiswürfel zum Servieren

Zubereitung

Die Avocado aus der Schale löffeln und mit der Milch und dem Zucker im Mixer pürieren. Ein Stabmixer geht auch!

Eiswürfel in Gläser geben und mit dem Shake auffüllen. Ahornsirup über den Shakes verteilen, fertig!


Alte Bekannte und neuer Charme

Man kann es nicht so genau erklären: Obwohl wir eigentlich auf Innovationen und Neuerungen stehen, zieht es uns gerne und oft wieder zurück zum Altbekannten. Obwohl das Wiedersehen mit diesen sicher fade sein kann, beispielsweise bei einem riesigen Familienfest, ist es schön, die alten Bekannten wieder zu sehen. Trotzdem bekommt das Fest durch neue Gesichter einen spannenden Aspekt, den die Alten irgendwie nicht bieten können. Tante Idas neuer Freund oder Cousine Tamaras neues Baby retten die schnöde Zusammenkunft! Ähnlich verhält es sich mit unseren Nahrungsmitteln – wir lieben zwar unsere Altbekannten, aber noch lieber haben wir sie mit einem neuen Twist. In diesem Sinne haben wir alte Freunde mit neuen Elementen kombiniert. Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr in dieser Kategorie bewundern.

 

Karamelisierter Chicorée

Zutaten für 1 Ofenform

4 - 5

Chicorée-Köpfe

20 g

Butter

6 EL

brauner Zucker

2 EL

Kaffeerahm

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Die Chicorée-Köpfe in Salzwasser drei Minuten blanchieren, dann abschrecken und gut abtropfen lassen. Anschliessend die Köpfe halbieren, dabei den Strunk aber nicht entfernen.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. In einer Bratpfanne Butter schmelzen lassen. Den Zucker dazu geben, rühren und aufkochen lassen. Wenn der Zucker geschmolzen ist, den Chicorée dazu geben und von allen Seiten anbraten. Dabei gibt er Wasser ab.

Die daraus entstandene Sauce mit dem Kaffeerahm binden. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Muskat würzen. In eine ofenfeste Form geben und im Backofen für weitere 20 Minuten backen.

 

Artischocken mit Aioli

Zutaten für 2 Personen

2

grosse Artischocken

1

Zitrone

1

kleines Ei

2

mittelgrosse Knoblauchzehen

1,5 dl

neutrales Öl, z.B. Raps

½ TL

Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem sehr grossen Topf Salzwasser aufkochen. Die Zitrone in Scheiben schneiden und ins Wasser geben. Die Stiele der Artischocken abschneiden und die äussersten kleinen Blätter entfernen. Die Artischocken oben gerade abschneiden, damit das Wasser gut zwischen die Blätter gelangt. Dann ins Wasser geben und je nach Grösse 35 bis 45 Minuten kochen.

Für das Aioli ein hohes Gefäss aussuchen, in das der Stabmixer gerade rein passt. Das Ei in das Gefäss geben, die Knoblauchzehen dazu pressen. Etwa einen Teelöffel Salz und etwas Pfeffer dazu geben, dann den Stabmixer ganz unten im Gefäss ansetzen. Den Stabmixer anstellen und während des Mixens nach oben ziehen. Weiter mixen, bis das Aioli eine homogene Masse formt. Zu den Artischocken servieren.

 

Zucchetti mit Ziegenkäsefüllung

Zutaten für 4 Hälften

2

Zucchetti (möglichst gerade, mittelgross)

150 g

Ziegenfrischkäse

150 g

Ricotta

ca. 10

Baumnusshälften

5 - 10

Blätter Salbei, je nach Grösse

1

Frühlingszwiebel

1

Knoblauchzehe, gepresst

3 - 4 EL

Reibkäse

Zubereitung

Die Zucchetti an beiden Enden abschneiden, halbieren und die Hälften mit einem Teelöffel auskratzen. Die Hälfte des entfernten Zucchetti-Fleischs hacken, dann mit Ziegenfrischkäse und Ricotta verrühren.

Baumnüsse, Salbei, Frühlingszwiebel und Knoblauch ebenfalls fein hacken und dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Die Zucchetti-Hälften erst in eine ofenfeste Form geben, dann mit einem Teelöffel füllen. Den Käse darüber geben und leicht andrücken.

Bei 200 Grad ca. 25 - 30 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

 

Auberginen Piccata

Zutaten für 3 - 4 Personen

1

grosse Aubergine

2 EL

Mehl

3

Eier

2 EL

Kaffeerahm

100 g

Pecorino

Salz, Pfeffer, Paprika

Zubereitung

Die Aubergine in eher dicke Scheiben schneiden und auf ein Küchenpapier legen. Kräftig von beiden Seiten salzen, dann ca. 10 Minuten ziehen lassen. Die ausgetretene Flüssigkeit abtupfen.

In einer flachen Schüssel die Eier verklopfen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und zusätzlich Paprika würzen. Den Pecorino reiben und mit dem Kaffeerahm dazu geben. Eine Bratpfanne erhitzen und einen guten Schuss Öl hineingeben.

Die Auberginen beidseitig mit Mehl bestäuben. Dann in der Eier-Mischung wenden und schnell in die heisse Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun braten.

Dazu passt Joghurt- oder Chilisauce.

 

Brokkolisuppe mit Chilicreme

Zutaten für 2 - 4 Personen

400 g

Brokkoli (etwa ein Kopf)

1

Zwiebel

1

Knoblauchzehe

2 EL

Butter

4 EL

Mehl

750 ml

Wasser oder Bouillon

200 g

Crème fraîche

1

Peperoncino

Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Brokkoli mit Stamm in Stücke schneiden. Die Butter mit einem kleinen Schuss Öl in einem Topf zerlassen – so wird die Butter nicht braun. Die Zwiebel hacken und in der Butter anbraten, dann das Mehl dazu geben und zu einer Paste rühren. Wasser oder Bouillon in einem Guss dazu geben und aufkochen. Die Knoblauchzehe dazu pressen und die Suppe kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Brokkoli dazu geben und alles ca. 10 Minuten leicht kochen. Anschliessend mit dem Stabmixer fein pürieren. 2 EL der Crème fraîche in die Suppe rühren, dann nochmals abschmecken.

Für die Chilicreme die restliche Crème fraîche mit dem sehr fein geschnittenen Peperoncino mischen. Die Creme mit Salz, Pfeffer und evt. Chilisauce würzen.

Die Suppe mit einem Löffel Chilicreme anrichten und servieren.


Gefüllt, überbacken und eingewickelt

Nichts gegen ein gutes Steak. Oder ein Filet-Medaillon. Dann bitte am liebsten pur, ohne nichts, nur leicht gewürzt. Das edle Stück Fleisch würden wir jetzt nicht gerade unter einer intensiven Käsekruste begraben.

Etwas günstigere Stücke lassen allerdings ein wenig mehr Experimentierfreude zu. Preiswerte Fleisch- und Fischprodukte sind zwar ohne Garnitur auch nicht schlecht, aber so eine Frischkäsefüllung katapultiert das gewöhnliche Truthahn-Steak trotzdem gleich in die nächste Liga. Also haben wir für euch bedeckt, gestopft, eingewickelt, überbacken und eingeklemmt. Das Resultat unserer Experimente könnt ihr in dieser Rubrik begutachten.

 

Lachsröllchen

Zutaten für 2 Personen

100 g

Frischkäse

2 EL

Meerrettich-Creme aus der Tube

100 g

Räucherlachs in Scheiben

ca. 5 - 6

grosse, äussere Blätter Eisbergsalat

ca. 10 cm

Gurke

Salz, Pfeffer, wenig Zitronensaft

Zubereitung

Die Gurke in feine, lange Streifen schneiden. Den Frischkäse mit der Meerrettich-Creme verrühren. Die Salatblätter waschen und in möglichst grosse Stücke zupfen. Die Frischkäse-Masse auf den Salatblättern verstreichen, dabei auf allen Seiten einen Rand von ca. 2 cm lassen.

Jeweils eine Scheibe Räucherlachs darauf legen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft nach Geschmack würzen. 1 - 2 Gurken-Streifen auf die untere Hälfte der Lachsscheibe legen. Alles von unten her aufrollen und mit der Öffnung gegen unten auf einem Teller servieren.

 

Truthahn Taschen mit Salbei

Zutaten für 2 Personen

4

Truthahn-Schnitzel, z.B. aus der Brust

100 g

Frischkäse mit Kräutern

5 - 10

Salbeiblätter, je nach Grösse

Salz, Pfeffer, Zahnstocher

Zubereitung

Die Truthahn-Schnitzel waschen, mit Küchenpapier abtupfen und zwischen zwei Schichten Klarsichtfolie legen, dabei zwischen den Schnitzeln genug Platz lassen. Die Schnitzel mit einer Kelle, Pfanne oder einem grossen Löffel zu flachen Scheiben klopfen. Anschliessend aus der Folie nehmen und kräftig würzen.

Die Salbeiblätter hacken. In einer kleinen Schüssel mit dem Frischkäse verrühren, mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Die Frischkäse-Füllung jeweils auf die untere Hälfte der flachen Truthahn-Schnitzel geben, dann die andere Hälfte herunterklappen um eine Tasche zu formen. Mit einem Zahnstocher verschliessen.

Die Taschen in der Bratpfanne mit etwas Öl von beiden Seiten ca. 5 Minuten anbraten, bis sie goldbraun sind. Mit Kartoffeln oder Couscous servieren.

 

Fischburger

Zutaten für 4 Personen

4

weisse Fischfilets, z.B. Scholle, Kabeljau, frisch oder tiefgekühlt

4

dunkle Brötchen

80 g

Joghurt

3 EL

Mayonnaise

1

Limette

2

Essiggurken

1

kleine Frühlingszwiebel

Schnittlauch und Petersilie

Salz, Pfeffer

Beläge nach Wahl, z.B. Tomaten- und Gurkenscheiben, Zwiebeln, Salat

Zubereitung

Falls gefrorene Filets verwendet werden, diese ca. 2 Stunden auftauen lassen.

Für die Sauce das Joghurt mit der Mayonnaise verrühren. Die Schale der halben Limette dazu reiben, dann einen Teelöffel Limettensaft dazu geben. Die Kräuter, die Frühlingszwiebel und die Essiggurken fein hacken und ebenfalls dazu geben. Mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Filets trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Anschliessend mit der Hautseite nach unten in der Bratpfanne kurz knusprig braten. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Brötchen aufschneiden. Wer mag, kann die Brötchen-Hälften in der Pfanne anrösten. Einen Esslöffel Sauce auf die untere Brötchen-Hälfte geben, das Fischfilet darauf legen. Einen weiteren Löffel Sauce auf den Fisch geben und die restlichen Beläge vorsichtig stapeln. Den Burger schliessen und mit einem Stäbchen aufspiessen. Mit Kartoffelecken oder Salat servieren.

 

Überbackenes Kotelett

Zutaten für 2 Personen

2

Schweinekoteletts

6 EL

Paniermehl

30 g

Peccorino oder Parmesan, gerieben

2

Knoblauchzehen

1 EL

Senf

ca. 1 Bund

Kräuter nach Geschmack, z.B. Oregano, Thymian, Schnittlauch usw.

1

Eigelb

1 EL

Olivenöl

Salz, Pfeffer, Paprika

Zubereitung

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. In einer Schüssel das Paniermehl mit dem Käse, Senf, Öl und Eigelb mischen. Die Kräuter und den Knoblauch sehr fein hacken und zur Masse geben. Die Masse nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Die Koteletts trocken tupfen und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. In eine ofenfeste Form geben. Die Käse-Masse gleichmässig auf die Koteletts verteilen und mit den Fingern andrücken. In den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 160 Grad reduzieren.

Bei ca. 25 Minuten in der Mitte des Ofens backen, bis die Kruste goldbraun ist.

Mit Salat oder Kartoffeln servieren.


Reinkarnationen und Neuanfänge

Jetzt nicht gleich weiterscrollen, allzu esoterisch wird es hier schon nicht. Trotzdem stehen die Beiträge von Green Pouce in dieser Ausgabe alle unter einem Stern: Neues Aufleben von Altem.

Das kann sich einerseits darauf beziehen, aus Recycling-Material neue Vasen oder Pflanzgefässe entstehen zu lassen. Andererseits erwecken wir in alten Gläsern neues Leben – ganz ohne Erde oder Dünger. Aber besonders im Sinne der Wiedergeburt sind unsere Gemüsereste, welche, einfach in Wasser eingelegt, zu neuem, knackigem Leben erwachen. Wenn ihr also auch begeistert seid von unserem neuen Aufleben, klickt euch durch die Medien!

 

Sprossengläser

Material

Alte Gläser (z.B. Konfitüre oder Essiggurken)

Fliegengitter für Fenster (in jedem Baumarkt)

Gummibänder

Sprossensaat, z.B. Alfalfa, Mungobohnen, Zwiebeln usw.

Anleitung

Die Gläser gut auswaschen und trocknen. Aus dem Fliegengitter Vierecke schneiden, die grösser als die Öffnung der Gläser sind. Die Gläser mit der Saat füllen, aber nur ca. 1/10 der Gläser füllen. Die Fliegengitter-Vierecke auf die Öffnungen legen und jeweils mit einem Gummiband befestigen.

Die Gläser so weit mit Wasser füllen, bis die Saat komplett in Wasser getränkt ist und ca. 20 Minuten stehen lassen, um die Keimung zu aktivieren. Danach abgiessen und auf den Kopf stellen, bestenfalls auf eine Unterlage. So läuft das Wasser durch das Fliegengitter ab, während die Saat im Glas bleibt. Stehen die Gläser nicht auf dem Kopf, sammelt sich das Wasser an und ein Faulen ist möglich!

Die Gläser täglich gründlich ausspülen und wieder auf den Kopf stellen. Nach ca. 4 Tagen ist das Glas prall gefüllt mit knackigen Sprossen!

 

Gemüse-Wiedergeburten

Achtung, Achtung. Top Secret.

Bitte nicht der Migros sagen: Gemüse wächst nach. Ok, das Rüebli in die Erde stecken bringt jetzt wirklich nichts, und längst nicht alles, was man in Wasser legt, beinhaltet Potential zur Reinkarnation. Es gibt aber tatsächlich einige Gemüse- und Obstsorten, welche nach dem Verzehr wieder nachwachsen können. Sogar so viel, dass man nochmal ernten kann.

Einige dieser Second Life Kandidaten stellen wir euch hier vor.

1. Frühlingszwiebel

Wir betiteln die Frühlingszwiebel ehrfürchtig als die Königin der Nachwachser. Das Vorgehen ist so simpel wie lohnenswert: Frühlingszwiebelgrün nach Belieben abschneiden. Die Zwiebel dann in ein Glas stellen und so viel Wasser einfüllen, dass die Enden es berühren. Nach kurzer Zeit bildet die Frühlingszwiebel Wurzeln und das Grün spriesst oben aus.

2. Knoblauch

Dass Knoblauch wächst, haben die meisten wohl schon bemerkt. Dass man die spriessenden Zehen einfach in die Erde stecken kann, merkt irgendwie trotzdem keiner. Das Knoblauchgrün lässt sich wie Frühlingszwiebeln verwerten und schmeckt nicht nur wunderbar, sondern hält auch Ungeziefer fern.

3. Kohlsorten

Zum Beispiel Chinakohl oder Kohlrabi. Dazu die oberen, spriessenden Blätter des Kohlrabi abschneiden und mit der Schnittseite nach unten in Wasser legen. Auch den Strunk des Chinakohls kann man in eine flache Wasserschale legen und schon bildet dieser oben neue Blätter.

4. Ananas

Okay, eine grosse, reife Ananas ist eher unwahrscheinlich auf der Fensterbank. Die Pflanze lässt sich aber trotzdem züchten, sie braucht wenig Wasser und ist dekorativ. Dazu einfach das Ananasgrün aufbewahren und mit der Schnittseite nach unten in Wasser legen. Nach einiger Zeit bilden sich Wurzeln und die Blätter wachsen zu einem Strauch aus. Und ihr habt sicher alle gedacht, die Ananas wächst auf einem Baum. Dass die Blätter während der Wurzelbildung an den Spitzen braun werden, ist dabei ganz normal.

 

Kresse-Vorgarten

Material für 1 Häuschen

1

leere Schachtel mit Innenbehälter aus Plastik, z.B. Kekse oder Pralinen

ca. 3 - 4

Blätter weisses Papier

1

farbiges Papier

Wasserfarben

Erde und Kresse-Saat

Bleistift

Filzstift

Schere

Lineal

Leim

Anleitung

Ein Stück Papier in der Grösse einer Vorderseite der Schachtel ausschneiden. Ein zweites Stück Papier für die Hinterseite der Schachtel ausschneiden, dabei auf beiden Seiten eine Lasche für die schmalen Seiten lassen. Vorder- und Hinterseite des Häuschens mit einem Bleistift auf die zugeschnittenen Papierstücke skizzieren. Anschliessend die Flächen mit stark verdünnter Wasserfarbe ausmalen. Vollständig trocknen lassen. Mit einem Filzstift die Konturen über die Wasserfarben nachziehen.

Die Vorder- und Hinterseite des Häuschens auf die Schachtel kleben. Für das Dach einen ca. 15 cm dicken Streifen aus dem farbigen Papier schneiden, der in der Länge etwas mehr als der des Häuschens entspricht. Bei ca. 1/3 falten und mit der kurzen Seite auf die Hinterseite des Häuschens kleben. Falls das Dach absteht, von unten mit Klebeband fixieren.

Ein Stück Papier mit Leim bedecken, das Haus auf der hinteren Seite platzieren. Davor den Innen-Plastikbehälter kleben. Diesen mit Erde und Samen füllen. Für den Zaun ein Blatt Papier der Länge nach halbieren, diese Streifen in der Hälfte falten. Mit einer Schere in regelmässigem Abstand bis zum Falz einschneiden, dann jedes zweite Abteil entfernen. Einen langen, dünnen Streifen Papier waagerecht über alle „Latten“ kleben. Den Zaun mit der unverschnittenen Seite von unten an den Plastikbehälter kleben. Diesen Vorgang für alle drei Seiten wiederholen.

Den Kresse-Vorgarten täglich giessen und nach ca. 5 Tagen ernten. Danach kann neu ausgesät werden.

 

Hängende Minigärten

Material

Alte Gläser (zB. Konfitüre oder Essiggurken)

Draht

Erde (universal)

kleine Pflanzen

Ev. Saat (Kresse, Alfalfa usw.)

Werkzeug

Drahtschneidezange

Anleitung

Die Gläser gut auswaschen und trocknen. Mit Erde füllen und vorsichtig die kleinen Pflanzen einsetzen, dabei gut andrücken. Falls Platz besteht, können um die Pflanzen noch weitere kleinbleibende Pflänzchen gesetzt werden.

Ein langes Stück Draht abschneiden. Mehrmals satt um den Glas-Rand wickeln, so dass ein stabiler Kreis um das Glas entsteht. Die Enden des Drahts mehrfach um den Drahtring wickeln, überstehende Enden abschneiden.

Ein zweites langes Stück Draht schneiden. An den erstellten Draht-Ring eine Aufhängung anbringen. Vor dem Aufhängen testen, ob der Ring eng genug ist und nicht abrutscht! Anschliessend giessen und aufhängen. Achtung: Das Wasser kann aus den Gläsern nicht abfliessen, darum mit Vorsicht giessen!


Grillpartys für Checker

Ahh, endlich ist es wieder so weit. Voller Freude und Ungeduld warten wir jedes Jahr auf die ersten, wohltuenden Sonnenstrahlen. Ist es endlich so weit, rennen wir auch schon nach draussen und entfachen ein Feuer. Wir lieben es einfach, unser Essen gemeinsam über dem Feuer zu braten. Vielleich liegt es am sozialen Aspekt, miteinander vor dem Feuer zu sitzen. Vielleicht kommen auch unsere Urinstinkte zum Vorschein: Feuer, Essen, Trinken: Gut! Egal an was es liegt, wir Schweizer lieben unsere Grillsaison.

Deshalb möchten wir euch natürlich in der Friendzone Beiträge bieten, welche sich dem Thema "Grillparty mit Freunden" widmen. Wir haben also eine kleine Party organisiert, in der zwar das Grillen nicht fehlte, jedoch auch andere Dinge zur Geltung kamen. Warum nicht mal eine Piñata basteln? Im zugehörigen Videobeitrag könnt ihr ja nachschauen, welche Zerstörungsfreude da aufkommen kann...

Auch die schnell gemachten Dosenlichter sorgten vor allem am späteren Abend für eine sommerliche und friedliche Stimmung. Ausserdem kann am Ende jeder so eines mitnehmen, da hat man grad noch ein kleines Geschenk für alle.

Unser guter Freund Alkohol wird auch nicht nur in Form von kleinen braunen Flaschen vertreten, sondern eine majestätische Bowle stiehlt allen die Show. Für Freunde, die das Lallen scheuen, gibt’s aber auch Ingwer-Eistee. Na dann, viel Spass mit den Grillparty-Beiträgen und "Gut Scroll!"

 

Speck-Kranz

Zutaten

500 g

Zopfmehl

320 ml

Milch

20 g

Hefe

35 g

Butter

1 TL

Salz

wenig

Pfeffer

einige

Salbeiblätter

200 g

Speckwürfel

3 - 5

getrocknete Tomaten

1

Eigelb

1 EL

Milch

Zubereitung

Das Mehl mit den Gewürzen in einer Schüssel mischen. Eine Mulde bilden. Die Milch mit der Butter leicht erwärmen und die lauwarme Mischung in die Mulde geben.

Die Hefe in die Milchmischung bröckeln. Mit einem Löffel vorsichtig in der Mulde rühren, dabei immer mehr vom Mehl mit in die Mischung nehmen. Alles ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch zugedeckt bei Raumtemperatur 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.

Speck ohne Fett in der Bratpfanne sehr knusprig braten, herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, danach unter den Teig kneten. Die Salbeiblätter und die getrockneten Tomaten klein schneiden und ebenfalls dazu kneten.

Teig zu drei gleich grossen Strängen rollen und zu einem Zopf flechten. Den Zopf kreisförmig zu einem Kranz zusammenfügen. Auf ein Backblech legen und weitere 40 - 60 Minuten aufgehen lassen. Eigelb und Milch verquirlen und den Kranz damit bepinseln. Im unteren Teil des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens 30 - 35 Minuten backen.

 

Blumenkohlsalat

Zutaten

1

Blumenkohl (ca. 1 Kilo)

1

Frühlingsszwiebel

1 Kugel

Büffelmozzarella

2

Eier, hartgekocht

1 ½ EL

Mayonnaise

1 EL

grobkörniger Senf

1

grosse Zehe frischer Knoblauch oder 1 kleine Zehe getrockneter, gepresst

1 Bund

Schnittlauch

½ TL

Salz, Pfeffer

4 EL

weisser Balsamico-Essig (ersatzweise Weissweinessig)

8 EL

Rapsöl

4 EL

Milch oder Kaffeerahm

Zubereitung

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten blanchieren, danach mit kaltem Wasser abschrecken.

In einer Schüssel die Mayonnaise, den Senf und die Knoblauchzehe mit den Gewürzen und dem Essig verrühren. Unter Rühren das Öl und anschliessend die Milch oder den Rahm dazugeben. Die Sauce mit den fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und dem Schnittlauch verfeinern.

Die zwei Eier und den Mozzarella in Würfel schneiden und zur Sauce geben. Danach den gut abgetropften Blumenkohl dazugeben und alles verrühren. Wenn der Salat ein paar Stunden steht, wird er noch besser!

 

Rindsspiesse mit Feigen

Zutaten

450 g

Rindfleischwürfel oder -Streifen

10

getrocknete Feigen

10

Scheiben Speck

8 EL

Olivenöl

2 EL

Whiskey

2 EL

Senf

2 EL

Honig

1 EL

Sojasauce

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Holzspiesse, in Wasser eingeweicht. (Sonst verbrennen sie!)

Das Öl mit Whiskey, Senf, Honig und Sojasauce zu einer Marinade verrühren, mit Pfeffer würzen. Die Rindfleischwürfel etwa zwei Stunden marinieren.

Die getrockneten Feigen halbieren und die Speckscheiben quer halbieren. Die Feigenviertel mit jeweils einem halben Speck einwickeln, abwechslungsweise mit den Rindswürfel oder –Streifen aufspiessen.

Auf dem Grill ca. 10 Minuten gleichmässig braten, vor dem Servieren salzen.

 

Folienforelle

Zutaten für 2 Forellen

2

Forellen

1

Limette

4 TL

Butter

Kräuter, z.B. Dill, Majoran, Salbei, Rosmarin, Petersilie usw.

Pfeffer

Zubereitung

Die Limette waschen und in Scheiben schneiden, mit der Butter und den Kräutern in die Forelle legen. Fische innen und aussen pfeffern.

Grosszügig in Alufolie einpacken. Auf dem Grill ca. 20 Minuten durchgaren lassen, vor dem Servieren salzen.

 

Aprikosen Crostata

Zutaten

100 g

Zucker

130 g

kalte Butter

250 g

Mehl

1

Ei

1

Bio-Zitrone

1 Prise

Salz

ev. wenig

kaltes Wasser

1 kg

Aprikosen

100 g

gemahlene Mandeln

3 - 5 EL

Zucker

Zubereitung

Das Mehl mit Salz und Zucker vermischen, die Butter in kleinen Stücken beigeben. Mit den Fingern fein reiben, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Schale der Zitrone dazu reiben.

In der Mitte eine Mulde formen und das Ei dazu geben. Zügig zu einem glatten Teig zusammenfügen, aber nicht zu lange kneten! Ist der Teig zu brüchig, sehr wenig kaltes Wasser dazu geben.

Den Mürbteig zu einem flachen Fladen formen, in Folie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Die Aprikosen entsteinen und halbieren. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit wenig Mehl zu einer mehr oder weniger runden Form auswallen und auf ein Backblech legen. Die Mandeln auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von ca. 5 cm lassen.

Die Aprikosen auf den Mandeln verteilen, dann den Teig lose über die Aprikosen falten. Bei 180 Grad Umluft auf der untersten Rille ca. 30 Minuten knusprig backen.

 

Rote Bowle

Zutaten

250 g

Erdbeeren oder mehr

250 g

Kirschen

250 g

Himbeeren

750 ml

Erdbeerlikör

750 ml

trockener Sekt

750 ml

Mineralwasser oder Limonade

Eiswürfel zum Servieren

Zubereitung

Bestenfalls sollte die Bowle am Vortag vorbereitet werden!

Die Früchte in mundgerechte Würfel schneiden und mit dem Erdbeerlikör mischen. Die Früchte mindestens 3 Stunden, besser über Nacht ziehen lassen. Anschliessend mit dem Sekt und dem Mineralwasser oder der Limonade aufgiessen.

Mit Eiswürfeln servieren.

 

Ingwer Melissen Eistee

Zutaten für 2 Liter Eistee

2 Liter

Wasser

1

grosses Stück Ingwer, ca. zwei Daumen gross

3

Stängel Zitronenmelisse, ersatzweise Pfefferminze

ca. 10 g

Honig (nach Geschmack)

5

Teebeutel Schwarztee

Eiswürfel zum Servieren

Zubereitung

Der Eistee wird besser, wenn er bereits am Vortag zubereitet wird!

Das Wasser in einer Pfanne aufsetzen. Den Ingwer reiben und mit dem Honig ins Wasser geben. Nach dem Aufkochen vom Feuer nehmen und die Teebeutel dazu geben. Mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann die Teebeutel entfernen – sonst wird's bitter! Mit einem Sieb den grössten Teil des Ingwers wieder entfernen.

Die Zitronenmelisse oder Pfefferminze dazugeben und den Tee abkühlen lassen. Bis zum Gebrauch im Kühlschrank kühlen.

Mit Eiswürfeln und ev. Melissenblättern servieren.

 

Piñata

Material

2

grosse Kartons für die Flächen

1

weiterer Karton für Seitenwände und Stiel

ca. 1 ½

Bögen Krepppapier

Schere

Bleistift

Schnur

Klebeband

Leim

Füllung:

z.B. Süsses, Luftschlangen, Partyartikel, Fotos usw.

Anleitung

Gewünschte Form auf einem Karton aufzeichnen. Ausschneiden, dann die Umrisse auf dem zweiten Karton nachziehen und ebenfalls ausschneiden. Aus übrigem Karton den Stiel ausschneiden, dann Streifen für die Seitenwände schneiden. Die Seitenwände sollten etwa 7 - 15 cm breit sein. Damit sich die Kartonstreifen besser um die runde Form biegen, einmal kurz zusammenrollen.

Mit Klebeband die erste Seite mit Seitenwänden anreichern, danach die zweite Seite darauf legen und ebenfalls mit Klebeband befestigen, dabei eine Öffnung lassen. Die Piñata füllen, anschliessend die Öffnung zukleben.

Krepppapier in ca. 10 cm breite Streifen schneiden, dann aufrollen und mit einer Schere regelmässig einschneiden, um die Fransen herzustellen. Diesen Vorgang so oft wie nötig wiederholen.

Die Piñata von unten beginnend mit den Fransen bekleben. Am schönsten wird sie, wenn zuerst die Seitenwände und danach die Vorderseiten beklebt werden. In die untere Seite einen Schlitz schneiden und den Stiel vorsichtig einschieben, mit Leim befestigen. Alles trocknen lassen, dann an einer Schnur aufhängen.


Leichte Versuchungen

Die heissen Sommertage sind zugegebenermassen nicht übermässig dessertfreundlich. Nach den erfrischenden Sommersalaten wünscht sich wohl keiner ein grosses Stück feuchten, schweren Schokoladenkuchen. Es eignen sich also eher luftige Fruchtcremes, kühle Eispops oder eine leichte Panna Cotta. An besonders schweren Tagen oder nach einem ausführlichen Grill-Fressfest darf es zum Abschluss auch gerne nur ein frischer Smoothie sein. Denn ganz auf das süsse Finale eines Dinners verzichten nur besonders Disziplinierte – und dazu gehören wir nicht. In diesem Sinne – viel Spass mit unseren leichten Verführungen!

 

Heidelbeer-Mousse

Zutaten für 4 - 6 Portionen

200 g

Heidelbeeren, tiefgekühlt

250 g

Magerquark

50 g

Zucker

2 dl

Rahm

Zubereitung

Die Heidelbeeren auftauen lassen. Mit dem Zucker und dem Magerquark pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.

Den Rahm steif schlagen und portionsweise vorsichtig in einer kreisenden Bewegung unterrühren. Die Mousse in eine Schüssel oder in kleine Förmchen geben und ca. 1 - 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.

 

Nektarinen Tatin

Zutaten

4 - 5

Nektarinen

80 g

weisser Zucker

150 g

brauner Zucker

120 g

Butter, weich

150 g

Mehl

3

Eier

½ TL

Backpulver

Zubereitung

Die Nektarinen in Schnitze schneiden und bereit legen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer Pfanne den weissen Zucker langsam schmelzen und hellbraun werden lassen. Dabei möglichst nicht rühren, sondern die Pfanne jeweils kippen. 2 EL heisses Wasser dazu geben. Der Zucker wird sofort hart, die Pfanne weiter auf dem Feuer lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Diesen Sirup auf ein gefettetes Wähenblech von ca 24cm Durchmesser geben und die Nektarinen Schnitze darauf verteilen.

Während der Zucker karamellisiert, in einer Schüssel die Butter mit 150g Zucker weich rühren. Die Eier einzeln dazu geben und jeweils weiter rühren. Die Schale der Zitrone dazu reiben. Dann das Mehl und das Backpulver dazu geben und sorgfältig unterrühren.

Den Teig gleichmässig auf den Nektarinen verteilen. Ca. 30 Minuten auf der untersten Rille des Ofens backen. Nach dem Backen 5 Minuten stehen lassen, aber noch heiss auf eine Platte stürzen – bestenfalls über dem Waschbecken.

 

Panna Cotta mit Kirschen

Zutaten

500 ml

Rahm (alternativ ½ Rahm, ½ Milch)

1

Vanilleschote

55 g

Zucker

3 Blatt

Gelatine

250 g

Kirschen

2 EL

brauner Zucker

100 ml

Wasser

2 EL

Rum

1 EL

Maizena

Zubereitung

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Mark, Rahm und Zucker in einen Topf geben. Rührend aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die Gelatine gut ausdrücken und in der Mischung auflösen. Durch ein Sieb in kalt ausgespülte Förmchen nach Wahl füllen und ca. 4 - 5 Stunden im Kühlschrank hart werden lassen.

Die Kirschen mit einer PET-Flasche und einem Essstäbchen entsteinen (siehe Illustration) , dann mit braunem Zucker, Rum und Wasser aufkochen. Ca. 5 Minuten kochen lassen. Maizena in wenig kaltem Wasser auflösen und dazu geben. Nochmals einige Minuten kochen, bis die Konsistenz eindickt. Warm oder kalt zu Panna Cotta servieren.

 

Himbeer Limoncello Minipops

Zutaten für 10 kleine Eispops

250 ml

Wasser

100 g

Zucker

3 - 4

Zitronen, je nach Grösse

200 ml

Limoncello

100 g

Himbeeren

Zubereitung

Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und ca. 10 Minuten zu einem Zuckersirup kochen, abkühlen lassen. Die Schale einer Zitrone abreiben, dann alle Zitronen auspressen. Zitronensaft und –Schale zum Sirup geben, den Limoncello einrühren.

Je nach Grösse 2 - 3 Himbeeren in kleine Gefässe (z.B. Plastikgläschen) legen und mit der Limoncello-Mischung aufgiessen. Ca. 1 Stunde im Tiefkühler vorgefrieren, dann Stäbchen einstecken.

 

Sommer Smoothie

Zutaten für 1 grosses Glas

¼

grüne Zuckermelone

1

grosse Nektarine

2

Aprikosen

1 Hand voll

Kirschen

Zubereitung

Die Kirschen entsteinen und in ein Gefäss geben. Alle Früchte entkernen und in Stücke schneiden. Ebenfalls zu den Kirschen geben und pürieren, dann direkt über Eiswürfel giessen.


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